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„Das wird man doch noch sagen dürfen!“
Der deutsche Journalist Hasnain Kazim bekommt viel Post – und viel Hass. Für seine Antworten auf Hassnachrichten wird er gefeiert. Auch beim Journalismusfest in Innsbruck.
Andrej Werth | 8. Mai 2024 | ff 19/2024
„Ab heute gibt es für Menschen wie dich nur einen Platz in Deutschland: am Galgen.“ Auszug aus einer Mail an Hasnain Kazim, 49, Journalist und Autor.

Foto: Journalismusfest Innsbruck / Alena Klinger

Es war kurz nach 21 Uhr, als am Freitag vergangener Woche das Publikum den Innsbrucker Reporterslampion 2024 im Treibhaus wählte – den meisten Applaus aller fünf Slamer bekam Hasnain Kazim, 49, Journalist und Buchautor, der für Deutschland antrat, aber in Wien lebt. Kazim gewann den Slam mit einem Auszug aus seinem Buch „Post von Karlheinz. Wütende Mails von richtigen Deutschen – und was ich ihnen antworte“. Das Buch war ein Bestseller.

Hasnain Kazim war viele Jahre Auslandskorrespondent für das deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, in der Türkei, in Pakistan und...

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