Der Taser-Höhenweg am Schennaberg verbindet die Weiler Videgg und Tall im Hirzergebiet mit Falzeben oberhalb von Hafling. Der hier beschriebene Teilabschnitt verläuft von der Taseralm, die man mit der Seilbahn von Schenna erreicht, in östliche Richtung bis zum Gasthof Gsteier und weiter bis nach Falzeben im Wandergebiet Meran 2000. Der Höhenweg, der bis zum Naiftal keine besonderen Anstiege aufweist und technisch nicht schwierig ist, führt durch dichten Nadelwald, immer wieder treffen wir auf kleinere Wasserläufe und auf Blumenwiesen, die durch ihre Artenvielfalt auffallen.
Ausgehend von der Bergstation der Taser-Seilbahn (1.450 m) hält man sich rechts und folgt dem kurzen, asphaltierten Wegabschnitt (Nr. 40, „Taser-Höhenweg“), der in leichtem Gefälle und sanftem Gegenanstieg zum Greitererhof (1.420 m) führt. Beim urigen Gasthof Egger (auf 1.505 m, der höchste ganzjährig bewohnte Hof im Schenner Gemeindegebiet) kann man auf den gesamten Meraner Talkessel blicken. Vom Eggerhof wandert man durch den Zmailer Bannwald bis zur Wegkreuzung, an der Weg Nr. 24 zur Lichtung Lenzeben und zur Lawandspitze führt. Vom Kamm, der von den Einheimischen auch „Rabenschnabel” genannt wird, steigen wir am schmalen Pfad hinunter zur Höfegruppe mit dem Gasthof Gsteier (1.370 m). Jene, die mit der Seilbahn ins Tal (Talstation Naif) fahren, steigen vom Gasthof über den Weg Nr. 3 in etwa 15 Minuten zur Mittelstation der Seilbahn Meran 2000 (auch Ifinger-Seilbahn genannt) ab. Diese spektakuläre „Bedarfshaltestelle” in 45 Metern Höhe ermöglicht es den Wanderern über eine Rampe zu- oder auszusteigen. Der Taser-Höhenweg folgt etwas oberhalb des Gasthofs Gsteier stets der Markierung Nr. 40 hinein in die wilde Naifschlucht bis zum Bach. Nachdem man den Bach überquert hat, steigt man etwas steil über die „Katzenleiter“ und wandert oberhalb der abfallenden Wände in südliche Richtung, bis man nach ca. 1,7 km den Endpunkt der Wanderung, den Parkplatz in Falzeben (1.616 m) erreicht.
Der Wegabschnitt ab Gsteier wurde in den vergangenen Jahren immer wieder durch Unwetter oder durch umgestürzte Bäume verlegt, aber dank der örtlichen Institutionen wurde er stets wieder geräumt und saniert.
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