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Projektionen
ff media | 12. Mai 2021 | ff 19/2021
„Name: Sophie Scholl“, gelungene Inszenierung in der Bozner Carambolage, die zum Nachdenken anregt.

Foto: Tiberio Sorvillo

Theater – Carambolage:(avg) Geschichte ist immer auch Projektion: Man projiziert in die Vergangenheit, was man in der Gegenwart sucht – zumeist einen moralischen Kompass. So auch im Rike Reiniger-Stück „Name: Sophie Scholl“, das am vergangenen Sonntag zum 100sten Geburtstag der Weiße-Rose-Aktivistin in der -Bozner Carambolage Premiere feierte. Ein Auftakt nach Maß zur Wiedereröffnung.

Regisseurin Stefanie Nagler lässt Katharina Gschnell als die zufällig Sophie Scholl heißende Jura-Studentin etwas über eine Stunde lang monologisieren und über die Bühne kriechen,...

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