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Eine Frage der Haltung
Soll der Tierschutz in der Verfassung festgeschrieben werden? Das Thema sorgt für Kontroversen – auch innerhalb der SVP. Dahinter stecken Interessen der Agrar- und Jagdlobby.
Markus Larcher | 12. Mai 2021 | ff 19/2021
Die europäische Tierschutzgesetzgebung gibt vor, dass Leben und Wohlbefinden von Tieren geschützt werden soll. Das „Wohlergehen der Tiere als fühlende Wesen“ ist auch im Vertrag von Lissabon geschützt.

Foto: Barbara Gindöl/Apa

Der Muttertagsgruß per WhatsApp kam vergangenen Sonntag unerwartet und einigermaßen unkonventionell daher. Es grüßte Senatorin Julia Unterberger – mit der Verlinkung der Homepage der deutschen Tierschutzorganisation „Deutsches Tierschutzbüro“ und einer einminütigen Filmdokumentation. Ihr Titel: „Zum Muttertag: Vergessene Mütter der Tierindustrie“. Sie zeigt aneinandergereihte Säue in jeweils winzigen Boxen, die ganze Heerscharen an Ferkel stillen.

Unterbergers Muttertagsgruß darf selbstredend als State-ment gelesen werden. Eine Stellungnahme von mehreren, die die SVP-Politikerin...

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