Zum Hauptinhalt
Last der Schulden
Südtirols Beherbergungsbetriebe haben derzeit zwar Kosten, aber keine Einkünfte. Müssen sie zudem hohe Kredite bedienen, wird es für sie eng. (Beitrag zur Titelgeschichte)
Hotel zu, Betten in der Luft: Die Banken rechnen für den Osten mit -30 und für den Westen mit -50 Prozent.

Foto: Alexander Alber

Gesunde Betriebe haben ein vernünftiges Verhältnis zwischen eigenem Kapital, Schulden und Umsätzen. Beispielsweise die Grödner Adler-Hotels. Sie weisen in ihrer Bilanz 2018 ein Eigenkapital von 50 Millionen Euro aus, die Schulden belaufen sich auf 20 Millionen Euro. Und das bei einem Umsatz von
45 Millionen Euro. Mit so einem Polster lässt sich eine Krise bewältigen.

Leichter zumindest als es bei vielen anderen der 10.300 Beherbergungsbetriebe in Südtirol der Fall ist. Sie haben ihre Häuser in den vergangenen Jahren um- und ausgebaut, Millionen Euro investiert. Das schlägt sich auf...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?