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Auf Resozialisierung
Andreas Pöder saß 20 Jahre im Südtiroler Landtag. Dann wurde er abgewählt. Nun beginnt er ein neues Leben – außerhalb der Blase, wie er es nennt.
Andreas Pöder während des ff-Termins in einem Lananer Café: „Das Ausscheiden aus der Politik war ein harter Schnitt für mich, doch jetzt genieße ich die Freiheit.“

Foto: Alexander Alber

- Tja, was wird er wohl machen, der Pöder? –
- Keine Ahnung, vielleicht herumpödern …
- Herumpödern? –
- Ja, herumalbern halt –
- Glaub ich nicht, der bastelt sicher an etwas Neuem –
- Du meinst, er erfindet sich gerade wieder neu? –
- Ja, muss er wohl – *

(* Auszug aus einem Dialog zwischen zwei Fahrgästen, jüngst aufgeschnappt während einer Zugfahrt nach Bozen)

Ist er es? Ein Mann in einem schwarzen BMW prüft bei offener Tür Nachrichten auf seinem Smartphone. Schwarzes Theologen-Sakko, Krawatte, Dreitagebart – ja, er ist es: Andreas Pöder, so wie man ihn...

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