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Die Lage der Trauben
Die Südtiroler Weinwirtschaft hat ein Kataster der Weinlagen angelegt. Doch die Lagenabgrenzung ist aufgrund unterschiedlicher Interessen problematisch. Und: Sie muss sich erst bewähren.
Markus Larcher | 10. Mai 2017 | ff 19/2017
Eine der 90 Weinlagen im Lande: Die Lage Rentsch (beschränkt sich auf die untere linke Bildhälfte).

Foto: Alexander Alber

Der „Gambero Rosso“, die Instanz unter den italienischen Weinfibeln, meint es gut mit dem Land zwischen Brenner und Salurn. Im Verhältnis zur Rebfläche vergibt er mit seinen „Drei Gläsern“ seit Jahren die meisten Höchstnoten an Südtirol. Die Zeiten, in denen die lokale Weinwirtschaft Masse statt Klasse produzierte, sind gefühlte Ewigkeiten her, obschon gerade einmal drei bis vier Jahrzehnte vergangen sind.
Die Alpenweine mit mediterranem Charme ringen mittlerweile selbst den heimischen Touristikern so etwas wie Poesie ab. Man weiß: In Südtirols Weinen steckt viel Handarbeit von...

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