Besucht man Philipp Silvestro Geier bei der Arbeit, weiß man nicht recht, was überraschender ist: der Ort, an dem er arbeitet, oder die Arbeit, die er verrichtet, oder besser: die Art und Weise, wie er sie verrichtet. Der Ort, das ist der „Bunker 23“, jener Bunker, der südlich von Mals Teil der Verteidigungslinie des „Vallo Alpino del Littorio“ war, Mussolinis Alpenwall. Die Arbeit, der Geier nachgeht, ist indes eine künstlerische: Er ist Maler. Und wie er malt, ist eindrucksvoll; seine kraftvolle Bildsprache entzieht sich der schnellen Einordnung.
„Das ist mein temporäres Atelier“,...
„Ich will nur malen“
Philipp Silvestro Geiers ganze Leidenschaft gehört der Malerei. Der noch unbekannte Künstler aus Neumarkt überzeugt – mit überraschender wie kräftiger Bildsprache.
