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Hitler im Haus
Die Franzensfeste zeigt Objekte aus der Zeit des Nationalsozialismus und Faschismus. Aber soll man das überhaupt, das Nazizeug ausstellen?
Georg Mair | 29. Apr 2025 | ff 18/2025
Die Bronzebüsten von Adolf Hitler stammen aus dem Jahr 1938: Sie wurden bei Renovierungsarbeiten im Keller des österreichischen Parlaments in Wien aufgefunden und dem „Haus der Geschichte Österreichs“ übergeben.

Foto: Alexander Alber

Der Wehrmachtshelm, der auf der Franzensfeste ausgestellt ist, ist an einem Stiel befestigt. Er diente dazu, Scheiße zu schöpfen, etwa ein Plumpsklo zu leeren, wie es nach dem Zweiten Weltkrieg in Südtirol auf dem Land noch Standard war.

Der Helm ist zu einem Ausstellungsgegenstand geworden, so wie das Wasserblech, das ein Bauer aus Lana aus einem Rollfass der Wehrmacht herausgeschnitten hatte, um es bei der Bewässerung seiner Felder zu verwenden. Auf dem Deckel kann man noch die Aufschrift lesen: „Kraftstoff 200 l. Feuergefährlich. Wehrmacht“.

Der Helm und das Fass wurden...

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