Bezüglich „Unendliche Geschichte Hofburggarten“ kann man sich nur über die Hartnäckigkeit wundern, mit welcher (bisher) Brixens Gemeindeverwaltung die Bevölkerung der Stadt mittels eines kostspieligen Nonsens-Projektes (zur Bereicherung Dritter) zu übervorteilen beabsichtigt. Die Hartnäckigkeit dem Volk zustehendes Geld zu verprassen, ist Spott jenen Menschen gegenüber, die sorgenvoll der stets problematischer werdenden Zukunft entgegensehen. Alleine die bis dato entstandenen Kosten (Pachtzins,
Planung usw.) werden sich – das kostspielige Areal als private Kunstarena missbraucht – finanziell niemals rechnen. Möglicherweise jedoch rechtfertigen, sollte das Gelände letztendlich doch vernünftigerweise den Bürgern als Freizeit- und Erholungspark dienen. Bleibt die Zuversicht, dass der Stadtrat unter der Führung des neuen Bürgermeisters mehr Bürgernähe, Demokratieverständnis auch Redlichkeit zeigt als bisher. Gesunder Menschenverstand, zeitgemäßes Denken, jedoch nicht jahrhundertelang überlieferte Machtansprüche dürfen Brixens Schicksal bestimmen.
Werner Rizzi Ladinser, Brixen