STATION 1: Bahnhof Auer, Tafel
„Das ist unsere Scheißgesellschaft.“ Schweigen. Kopfschütteln.
Sein Blick wandert in die Ferne. Erfüllt von Melancholie, Schwermut.
Er seufzt, schüttelt den Kopf. Sein Blick aufrichtig und bestimmt. „Ich habe alles verloren. Frau, Familie, Freunde. Einen guten Posten. Es ist alles weg.“ Grüne, verlorene Augen. Giuseppe. Seinen Nachnamen will er nicht verraten.
Er ist nicht der Einzige, der an diesem wolkenverhangenen Montagnachmittag auf dem Bahnhof von Auer steht. Vor der Lebensmittelausgabe. Eine der vielen...
