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Ein desaströses Wahlergebnis, Machtverlust, Grabenkämpfe: Hinter der SVP liegen schwierige Jahre. Wohin will die Partei nun mit ihrem künftigen Obmann Dieter Steger?
Die SVP-Ahnengalerie im Foyer der Parteizentrale: Erich Amonn war 1945 Mitbegründer der SVP und dann ihr erster Parteiobmann. Am längsten in diesem Amt – 34 Jahre – hielt sich Silvius Magnago, am zweitlängsten Siegfried Brugger mit 12 Jahren. Anfang dieses Jahres kündigte Philipp Achammer an, nach 10 Jahren Obmannschaft nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten.

Foto: Alexander Alber

Natürlich kann immer noch viel passieren. Aber wenn kein Meteorit einschlägt und kein dramatischer Skandal ans Licht kommt, dann wird Dieter Steger am
4. Mai 2024 in Meran offiziell zum Obmann der Südtiroler Volkspartei gekürt werden.

Umweht von weiß-roten Fahnen, begleitet von der Edelweiß-Musik, beklatscht von zig Delegierten aus ganz Südtirol, wird der 59-Jährige auf der großen politischen Bühne angekommen sein. Es wird ein denkwürdiger Augenblick in der 80-jährigen Geschichte der Partei: das dreizehnte Mal, dass die SVP einen neuen Vorsitzenden bekommt. Es ist nicht...

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