Nicht denken. Einfach tun. Die glitschigen Steine entlanggehen. Schritt um Schritt. Langsam. Noch ein Stück ins kalte Nass. Spüren. Die Hände kreuzen, zu den Achseln führen und nah am Körper halten. Atmen, ruhig und tief, ein und aus – und runter. Die Blutgefäße verengen sich. Der Körper beginnt sich gegen die Kälte zu wehren. Atmen. Ein Kribbeln durchströmt den Körper, bis in jede noch so kleinste Zelle. Und auf einmal, da wird es ganz still im Kopf. Leere.
Es ist ein Tag im April im Talschluss des Pfunderer Tales, früher Nachmittag. Es ist kalt und regnerisch, die umliegenden...
