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„Wie in einem Vakuum“
Sarah Hell arbeitet seit drei Jahren mit der italienischen Hilfsorganisation Emergency als Krankenschwester in Kriegs- und Krisengebieten. Seit März hilft sie in der Lombardei.
ff media | 29. Apr 2020 | ff 18/2020
„Alle internen Abläufe sind räumlich getrennt“: Sarah Hell (rechts) mit Emergency-Mitarbeitern auf der Baustelle im Messegebäude in Bergamo.

Foto: Sergio Agazzi

Interview von Lucia De Paulis:

Normalerweise fährt sie nicht in einer blitzsauberen, menschenleeren U-Bahn zu ihrem Einsatzort. Normalerweise schickt die Hilfsorganisation Emergency sie aber auch in die Kriegsgebiete im Mittleren Osten, nicht in die Lombardei.

Sarah Hell, 36, aus Girlan ist spezialisierte OP-Schwester und war mit Emergency zweimal in Afghanistan in der Kriegschirurgie in Laschkar Gah und einmal im Flüchtlingslager von Sulaimaniyah in Kurdistan stationiert.

Die Lombardei ist nun ihre vierte Mission. Als Sarah Hell Mitte März in...

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