Der Bauernbund empfiehlt den Vollbauern die maximale Produktion und den kleineren Bauern allerlei Nebentätigkeiten, ohne sich um eine geeignete Absicherung für die landwirtschaftliche Tätigkeit zu kümmern. Das bringt bei schweren Unfällen große Probleme für die Familie. Statt den Bauern die Fördermittel für eine naturgemäße Führung des Hofes direkt zu übergeben, werden die Bauern mit Beiträgen zu Investitionen gelockt, für die sie dann zweimal arbeiten müssen, um einmal zu leben.
Unter Direktor Rinner wurde der Bauernbund weiter zu einem kostspieligen Dienstleistungsunternehmen ausgebaut, das den Bauern, statt nach dem Grundsatz von Friedrich Wilhelm Raiffeisen: „Hilfe zur Selbsthilfe“, nur reichlich Geld für Leistungen abknöpft, die sie mit Anleitung selber erledigen könnten.
Josef Fulterer, Kastelruth
