Beim Rundgang durch das Haus steht ihr der Ärger ins Gesicht geschrieben. Früher, erzählt Martha Unterhofer, hatte man von den Zimmern im ersten und zweiten Stock eine erstklassige Sicht auf das Weltnaturerbe Dolomiten. Man konnte sich am Schlern ergötzen, am Rosengarten und an der Seiser Alm.
Heute ist die Sicht weit weniger erbaulich: Man sieht nackte Wände, einen Hinterhof und „die Scheißhäuslen der Wohnungen in diesem schrecklichen Gebäude“, wie es Martha Unterhofer plakativ umreißt.
Die Wirtin des Hotels Regina in Oberbozen hatte es in den vergangenen Jahren nicht leicht. Zuerst...
Schlechte Geschäfte
In Oberbozen schlagen Kaufleute und Hoteliers Alarm: Ihr Überleben wird durch einen neuen Handelsriesen am Ortsrand gefährdet. Kurios: Angefangen hat alles mit einem Raumordnungsvertrag zwischen der Gemeinde und einem privaten Investor.
