Früher fügten sich die Kellereien brav und nahtlos in die traditionell gewachsene Häuserlandschaft ein. Wo es ging, da ließ man – beim Wimmen wie bei der Heuarbeit – die Ochsen über eine Rampe mit „Weimer“ oder Heu die „Kástelt“ oder den Heuwagen ins Obergeschoss von Keller und Stadel ziehen. Um das Gefälle zu nutzen. Dadurch ersparten sich unsere Großeltern die große Schinderei, das Heu von unten hinaufzuwerfen oder die schwere Maische „Zumm“ für „Zumm“ über die Kellerleiter in die „Stánder“ (aufrecht stehende Gärfässer, früher oft aus Lärchenholz) zu schultern.
Später, viel später...
