Wir treffen Philipp Achammer in seinem Landesrat-Büro in der Andreas-Hofer-Straße in Bozen. An den Wänden hängen Bilder der Südtiroler Künstler Gabriela Oberkofler und Manfred Mayr. Dem jungen Politiker sitzt wie meistens die Zeit im Nacken. Ständig schielt er auf sein Handy, das vor ihm auf dem Tisch liegt. Er sagt, er sei der Typ Politiker, der das Gefühl habe, er müsse immer überall sein – „auch um die Menschen nicht zu enttäuschen“. Das bringe ihn so manches Mal in schwierige Situationen. Er redet ausgiebig, antwortet oft, bevor die entsprechende Frage überhaupt gestellt ist. In...
„Ich habe mich oft aufgerieben“
Philipp Achammer ist der jüngste Parteichef in der Geschichte der SVP – und will das auch bleiben. Warum bloß? „Ich bin meinen eigenen Ansprüchen in diesen Jahren nicht gerecht geworden“, antwortet er.
