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Pikante gegrillte Zucchini und Bärlauch
ff media | 22. Apr 2026 | ff 17/2026
Pikante gegrillte Zucchini und Bärlauch

Foto: Laura Spinelli

ZUTATEN
1 Handvoll junge Bärlauchblätter inklusive einiger Knospen
2 Zucchini (idealerweise die Sorte „Nero di Milano“)
2 Frühlingszwiebeln
1–2 Jalapeño-Chilischoten

Zum Anmachen:
natives Olivenöl extra,
Salz
1 Handvoll Koriandersamen

ZUBEREITUNG
Den Bärlauch vorsichtig waschen, auf einem Geschirrtuch ausbreiten und trocknen lassen. Die Zucchini der Länge nach in fünf Millimeter dünne Scheiben schneiden und leicht mit Öl bestreichen. Auf dem Grill oder in einer erhitzten Grillpfanne die Zucchinischeiben auf beiden Seiten grillen, dann auf einen Teller legen und mit Salz würzen. Eine kleine Pfanne auf dem Herd erhitzen und die Koriandersamen darin einige Minuten rösten, bis sie anfangen zu duften. Die Pfanne dabei ab und zu schwenken. Die Samen kurz abkühlen lassen, dann in einem Mörser grob zerstoßen. 2 EL Olivenöl hinzufügen und ziehen lassen. Den Backofen auf 150 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Frühlingszwiebeln auf ein Stück Alufolie legen und mit etwas Olivenöl sowie einer Prise Salz würzen. Die Folie so über den Frühlingszwiebeln verschließen, dass etwas Luft um die Zwiebeln herum bleibt. Im heißen Ofen für etwa 10 Minuten garen. Dann aus dem Ofen und aus der Folie nehmen und in Stücke schneiden.
Zucchinischeiben, Frühlingszwiebeln und Bärlauchblätter auf einem Teller anrichten. Die Jalapeños (Menge je nach gewünschtem Schärfegrad) in feine Ringe schneiden und darüberstreuen.
Mit dem Korianderöl beträufeln und servieren.
Bärlauch: Der Bärlauch ist ein Lauchgewächs und wird aufgrund seines Geschmacks auch als „wilder Knoblauch“ bezeichnet. Er hat zarte, längliche, hellgrüne Blätter, die im Frühjahr das Unterholz bedecken und gerne von Bären, die aus dem Winterschlaf erwacht sind, gefressen werden – daher der Name. Bärlauch kommt in sehr unterschiedlichen Breitengraden vor und bedeckt ganze Waldgebiete auf der italienischen Halbinsel und auf Sizilien. Er kann aber auch kultiviert werden. Man kann die gesamte Pflanze essen: Meist verwendet man die Blätter, aber auch die Blüten und die Zwiebelknollen können zum Einsatz kommen.

Foto: Laura Spinelli