Als Südtiroler Bauern im Februar vor dem Landhaus demonstrierten, hatte einer der Teilnehmer ein Plakat an seinen Traktor gehängt: „Nicht vergessen, wir sorgen fürs Essen!“, stand darauf zu lesen. Als vor zwei Wochen Bauersleute aus ganz Italien am Brenner zusammenkamen, um zu demonstrieren, da skandierten sie „No fake in Italy!“, was heißen sollte: Wir wollen den Schutz italienischer, lokal produzierter Lebensmittel. Das eine war eine Mahnung, das andere eine Forderung – beides aber hatte dieselbe Botschaft an die Kundschaft: Achtet darauf, was ihr esst; denkt daran, wie und wo...
Unser Essen ist ein Migrant
Südtirols Bauern produzieren vor allem Äpfel und Wein – für den Export und den Tourismus. Was wir essen, wird importiert.
