ff:Wann sind Sie das erste Mal hinauf nach Säben?
Ingrid Facchinelli: Ich war schon mit sechzehn im Kloster, in der Jungscharzeit, bei Einkehrtagen. Das war vor über vierzig Jahren. Als Archivarin beschäftige ich mich seit 2005 mit der Geschichte von Kloster Säben. Damals habe ich den Auftrag bekommen, das Archiv zu ordnen. Es befand sich in der Klausur, dort, wo sonst normalerweise niemand hineinkam.
Was ist das für ein Ort?
Ein magischer. Ich habe dort zwei Sommer lang gearbeitet, mehr als...
