Zum Hauptinhalt
Das Rauschen der Ordenstracht
Die Historikerin Ingrid Facchinelli hat das Archiv auf Kloster Säben geordnet. Und war als Ungläubige beeindruckt von der Stille und der Ernsthaftigkeit des Klosterlebens.
Georg Mair | 26. Apr 2023 | ff 17/2023
Ingrid Facchinelli am Aufgang zu Kloster Säben in Klausen: Zwei Sommer lang hat die Archivarin das Klosterarchiv geordnet und war überrascht, wie „viel Energie“ der Ort ausstrahlt.

Foto: Privat

ff:Wann sind Sie das erste Mal hinauf nach Säben?

Ingrid Facchinelli: Ich war schon mit sechzehn im Kloster, in der Jungscharzeit, bei Einkehrtagen. Das war vor über vierzig Jahren. Als Archivarin beschäftige ich mich seit 2005 mit der Geschichte von Kloster Säben. Damals habe ich den Auftrag bekommen, das Archiv zu ordnen. Es befand sich in der Klausur, dort, wo sonst normalerweise niemand hineinkam.

Was ist das für ein Ort?

Ein magischer. Ich habe dort zwei Sommer lang gearbeitet, mehr als...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?