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Leere Läden
Südtirols Dörfer und Städte sind lebendig. Bislang. Die Leerstände aber werden mehr. Gründe dafür sind der boomende Onlinehandel, immer mehr Einkaufszentren außerhalb der Ortschaften – und nicht zuletzt die Pandemie.
Leere Boutique in der Bozner Museumstraße: Die Gründe für die Schwindsucht der Läden sind vielfältig – sie reichen vom Onlinehandel über den Bau von Einkaufszentren am Ortsrand bis hin zum geänderten Einkaufsverhalten der Familien.

Foto: Alexander Alber

Als Martin Stampfer Ende März seine Leute zu Fuß und mit Fahrrädern losgeschickt hat, dachte er an nichts Schlimmes. Okay, ein paar Läden werden sicher zu sein. Solche hat er selbst schon gesehen. In der Vintlergalerie etwa. Oder in der Postgasse das ehemalige Kaufhaus Upim.

Dann kamen seine Leute zurück – und hatten schlechte Nachrichten im Gepäck. Haslach/Oberau: 11 Leerstände. Gries/Quirein: 31. Altstadt/Zentrum: 56. Europa/Neustift/Kaiserau: 91. Macht zusammen fast 200 leere Geschäftslokale in Bozen, die für Handel, Gastronomie und Dienstleistungen nutzbar wären. Und jetzt...

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