Diese Wanderung geht durch ein besonders -schönes Stück Landschaft am Untervinschgauer Sonnenberg. Leicht erhöht über dem Etschtal führt ein Weg, mal als Sträßchen, mal als schmaler Steig, entlang des Hanges von Naturns bis zu den Wiesen bei Partschins. Teile des Rundweges sind als Panoramaweg ausgeschildert, immer wieder eröffnen sich tolle Ausblicke auf das Etschtal, zu den hohen Bergen auf der gegenüberliegenden Talseite, zuletzt -erblicken wir hinter der Geländestufe der Töll das -Meraner Becken mit Dorf Tirol und Schenna.
Wir gehen im Ortszentrum von Naturns los, durch die Prokulus-Straße, am Kirchlein vorbei, folgen nun den Schildern „Partschins, Runster-Mühle, Panoramaweg, Waalrunde“ (Nr. 91) in östliche Richtung, am Restaurant-Café Weinberghof vorbei und kommen nach der instand gesetzten Runster-Mühle zum Hof Weitgrub. Am Sonnenberg zeigen sich in der Höhe schon die drei Gebäude vom Unterrainhof, dort hinauf müssen wir. Wir verlassen nach Weitgrub den Panoramaweg, jetzt geht es bergauf, der Steig 39A schlängelt sich abwechslungsreich in vielen Kehren durch Flaumeichenwald bis zur Asphaltstraße beim Unterrainhof, es gilt, 360 Höhenmeter zu überwinden. Das Panorama hier oben ist traumhaft! Nach einem kurzen Asphaltstück beginnt beim Unterwandhof das aufregendste und interessanteste Wegstück. Es geht durch felsiges Gelände bis auf 1.050 m, über Treppen und kleine Brücken, an einem Wasserfall vorbei bis zu einem Wegkreuz, wo wir den Aufstiegsweg von Partschins zur Bergstation der Texelbahn kreuzen. Keine Angst, wer einigermaßen gut zu Fuß ist, für den ist der Weg (Nr. 26) kein Problem! Jetzt geht es zügig, zum Teil über Stufen, bergab in Richtung Partschins und dann auf Weg Nr. 2 zum Winklerhof (680 m, Einkehrmöglichkeit). Kurz vor dem Winklerhof stoßen wir wieder auf die Trasse des Panoramaweges (Nr. 91), sie bringt uns in größtenteils ebener Hangquerung, von kurzen Steigungen und Abstiegen abgesehen, wieder zum Weitgruberhof. Wir sind jetzt auf der Strecke des Hinweges unterwegs, Naturns, der Ausgangspunkt, ist nicht mehr weit.

