Es fehlte nur noch Mussolini. Nicht Benito, der Chef des „Totengräbers Südtirols“ Ettore Tolomei, aber immerhin Alessandra, die Enkelin des faschistischen Diktators. „La Mussolini“ hat ihre Sympathien für die Schwarzhemden nie geleugnet, einer ihrer Lieblingssprüche lautet: „Lieber Faschistin als schwul.“
Na klar, was kann die SVP dafür, dass Alessandra Mussolini auf der Liste von Forza Italia fürs Europaparlament kandidiert? Greenhorn-Landessekretär Stefan Premstaller hat recht, wenn er die Sache herunterspielt: Man sei mit Forza Italia lediglich eine „technische Listenverbindung“...
Ach, wie viele Seelen …
Vielfalt war immer schon die Stärke der SVP. Doch genau diese Vielfalt droht nun die Partei zu zerreißen. Denn: Ihr fehlt ein echter Leader.
