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Der Schatten des Kanonikus
Ein neues Buch im Athesia-Verlag spinnt, mit Hilfe von renommierten Historikern, den Mythos von Michael Gamper weiter. Es ist ein Buch, das naturgemäß nur die halbe Wahrheit über den Ahnherrn der Athesia erzählt.
Georg Mair | 26. Apr 2017 | ff 17/2017
Kanonikus Gamper auf einem Foto aus dem Jahr 1953: Ein Erbe, das bis heute nachwirkt, so oder so.

Foto: Studio Pedrotti

Rolf Steininger ist so etwas wie der Haushistoriker der Dolomiten. Immer wieder darf er im Tagblatt die Südtiroler Geschichte deuten, etwa wenn es um die Südtirol-Autonomie oder um die Bomben-Attentate in den Sechzigerjahren geht. Oder um den Ahnherrn der Athesia, Kanonikus Michael Gamper (1885-1956), den Geistlichen, der in den Fünfziger- und Sechzigerjahren eine bestimmende Rolle in der Südtiroler Politik spielte.
Steininger, 74, Universitätsprofessor im Ruhestand, hat sich tief in die Akten zur Südtirol-Geschichte vergraben, er verantwortet die Reihe im Studienverlag, in der jedes...

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