Hansjörg Rottensteiner zieht das Einstechthermometer aus dem dunkelbraunen Haufen vor ihm und blickt auf die Anzeige. 60 Grad Celsius. Das ist gut, das Material arbeitet, es raucht.
Erst zwei Tage vor dem ff-Termin hat er diese „Miete“ angelegt – eine über 100 Meter lange Zeile aus organischen Abfällen, die sich über die Kompostieranlage in Siffian streckt.
Was aussieht wie ein einfacher Haufen Dreck, ist in Wahrheit Gold für den Boden. Das Rezept dahinter: Rindermist, Grün- und Strauchschnitt und Tonmehl (Bentonit). „Für den perfekten Kompost fehlt hier nur noch die Kesselasche“, sagt...
Wundermittel für den Boden
Auf einer Kompostieranlage am Ritten wird aus Abfall hochwertige Terra Preta hergestellt. Wie die Schwarzerde entsteht und warum sie Kunstdünger ersetzt.
