Nachruf – Wolftraud Schreiber de Concini: (gm) „Als ich zwei war, wurde mein älterer Bruder an der Ostfront eingesetzt und kam in Stalingrad ums Leben. ... Als ich fünf war, wurden wir aus unserer böhmischen Heimat vertrieben. Als ich sechs war, kamen wir als Flüchtlinge in ein norddeutsches Bauerndorf.“
So beschreibt Wolftraud Schreiber de Concini in „Böhmen hin und zurück“ die ersten Jahre ihres Lebens. Die Autorin wurde 1940 in Radowenz/Radvanice in Ostböhmen (heute Tschechien) geboren, vergangene Woche ist sie in Pergine verstorben. Sie zog hierher, weil sie im Zug...
Sie war anders
