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Wohnen am Gleis
Beim Meraner Bahnhof sollen 30 Wohnungen für die Sasa gebaut werden. Das Projekt wirft die Frage auf, ob die Politik wirklich das Allgemeinwohl in den Mittelpunkt stellt.
Ehemaliges Dopolavoro neben dem Meraner Bahnhof: Hier sollen 30 Wohnungen für Busfahrerinnen und Busfahrer der Sasa entstehen.

Foto: Alexander Alber

Das „L“ des Schriftzugs „Dopo-lavoro“ hängt schlaff herunter, die Fenster sind mit Ziegeln zugemauert. An den Hauswänden rankt sich Efeu empor. In diesem Gebäude, keine 100 Meter vom Meraner Bahnhof entfernt, regt sich schon lange kein Leben mehr.

Das soll sich bald ändern. Das Meraner Unternehmen Erdbau Immobilien will hier 30 Wohnungen für das Nahverkehrsunternehmen Sasa bauen. Das sucht händeringend nach Unterkünften für die fahrende Belegschaft. Derzeit hat die Sasa dafür 19 Zimmer in zehn verschiedenen Wohnungen in Meran angemietet, zu einem „marktüblichen Preis“.

Dass...

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