Gabriela Mair am Tinkhof zündet eine Kerze an. Wie am Anfang eines jeden Gesprächs. Im Sitzungszimmer breitet sich warmes Licht aus. Sie setzt sich mit einem Lächeln. In dem gemütlichen Raum wird oft geweint, über den Tod gesprochen.
Gabriela hat die Verzweiflung ihrer Klienten selbst erlebt. Die Frau, die seit 2017 als Trauer- und Sterbebegleiterin arbeitet, nimmt uns mit in den Herbst eines längst vergangenen Jahres. 2012 – Allerheiligen ist schon vorüber, die Welt dreht sich wie gewohnt, aber für Gabriela bricht eine Welt zusammen.
Alles beginnt mit einer leichten Grippe....
