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Kinder, Kinder!
Mehr Kita, mehr Kindergarten, mehr Schule: Die Wirtschaft braucht die Arbeitskraft der Mütter. Aber es fehlen Tausende Erzieherinnen.
„Es werden ganz, ganz viele Leute fehlen, sodass man Notlösungen suchen wird“: Valentina Burger in ihrer Kita.

Foto: Ludwig Thalheimer

Boris Palmer hatte sich die Rechnung gemacht: Um die Betreuung in den Kitas der Stadt garantieren zu können, musste der Oberbürgermeister von Tübingen die Öffnungszeiten kürzen. Der Grund: Es gibt in der deutschen Stadt nicht mehr ausreichend Kinderbetreuerinnen.

Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen. Wenn die Kita nun um 13.15 Uhr anstatt vier Stunden später schließt, müssen berufstätige Eltern sich umorganisieren, möglicherweise die Kita wechseln, um Job und Familie unter einen Hut zu bekommen. Oder eben die Arbeit aufgeben. Gleichzeitig aber werden in nahezu allen Branchen...

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