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Alexandra Pedrotti beantwortet den ff-Fragebogen
Die Landesmusikschuldirektorin möchte nie mehr das Wort Effizienz hören und hat immer „Radler“ im Kühlschrank.
ff media | 19. Apr 2023 | ff 16/2023
„Nehmt mir alles, außer meinen Verstand.“ Alexandra Pedrotti

Foto: Archiv

Ihre erste Erinnerung?

Die Wärme von Sonnenstrahlen an einem Frühlingstag im Garten.

Thema des letzten Telefongesprächs?

Wer den Einkauf macht.

Wohin würden Sie morgen früh verreisen?

Auf eine Safaritour nach Afrika.

Das beste Buch oder die beste Serie?

„Siddhartha“ von Hermann Hesse hat für mich einen zeitlosen Wert.

Der letzte Rausch?

Da kann ich leider nicht -weiterhelfen ...

Feueralarm: Was retten Sie mit zwei Händen?

Meine Instrumente und mein digitales Gedächtnis (mein Handy).

Lieblingsmenü? Lieblingslokal?

„Polipetti in umido“, wie sie mein Mann kocht / mein Stammlokal aus Studienzeiten am Campo Santa Margherita in Venedig.

Was war Ihre größte sportliche Leistung?

Mich nach einem Kreuzbandriss -wieder auf Skier zu trauen ...

Zum letzten Mal gebetet haben Sie ...

Ich bete täglich darum, dass die Menschlichkeit siegt und nicht der Starrsinn.

Erste Lust?

Vanilleeis mit heißen Himbeeren.

Sie sind Anhängerin von ...

unkonventionellen Ideen.

Dieses Talent würde man Ihnen nicht zutrauen:

ein gutes Gespür für ästhetisches Gestalten.

In Ihrem Kühlschrank findet sich immer ...

ein „Radler“.

Was ist das Tolle/Olle an Social Media?

Social Media ist als Kommunikationsmittel direkt, unmittelbar, birgt aber auch Gefahren, etwa jene von rein virtuellen, nicht gelebten Freundschaften.

Welches Wort möchten Sie nie mehr hören?

Effizienz – denn je nachdem, aus -welcher Perspektive man diese -betrachtet, kommt man zu völlig anderen Ergebnissen.

Was hält Sie in Südtirol?

Der Wille, etwas zu bewegen, in einem Land, in dem dies aufgrund seiner Heterogenität nicht immer einfach ist.

Ihre größte Ausgabe in den letzten 12 Monaten?

Ein 2-Tages-Trip in ein Wellnesshotel.

Das möchten Sie können ...

keine Höhenangst mehr haben.

Drei Wörter, die Sie beschreiben:

Kreativität, Empathie, -Neugierde – bisweilen auch Kompromisslosigkeit.

Sie träumen von ...

Es ist mehr als ein Traum: Es ist der unbedingte Glaube an Frieden.

Ihr größter Fehler?

Manchmal übertreibe ich es mit -meiner Selbstreflexion.

Was lesen Sie auf dem Klo?

Nächste Frage bitte.

Ich wäre gern für einen Tag ...

ein Adler.

Was würden Sie mit 1 Million Euro machen?

Eine Stiftung für bedürftige Kinder und Familien einrichten, meinen Sohn mit sämtlichen Saxophon- und Schlagwerkinstrumenten ausstatten, den Rest für Reisen zurücklegen.

Der beste Geruch?

Blühender Flieder.

Nehmt mir alles, außer ...

meinen Verstand.

Kurzbio

Alexandra Pedrotti, Jahrgang 1970, lebt in Auer. Die Musikerin hat in Venedig und Innsbruck Musikwissenschaft und Geschichte studiert, dazu am Konservatorium „C. Monteverdi“ in Bozen, Konzertfach Klarinette. Pedrotti tritt mit verschiedenen Kammermusikformationen und -orchestern auf. Seit 1997 arbeitete sie in mehreren Musikschulen Südtirols, seit 1. September 2022 ist sie Landesmusikschuldirektorin.