Irgendwann hat Alois Pallua einen Infozettel an die Hintertür des Hotels Mondschein kleben müssen. „Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns am Beginn der Aufnahme unserer Gäste geholfen haben“, steht da geschrieben, und ein paar Zeilen weiter: „Wir bitten höflichst, keine weiteren Gegenstände oder Kleidungsstücke abzugeben“. Als Anfang März die Flüchtlinge aus der Ukraine im ehemaligen Hotel in St. Lorenzen unterkamen, wurden Wagenladungen an Wäsche, Spielsachen und Alltagsgegenständen angeliefert.
Pallua, ein pensionierter Lehrer und der Vizebürgermeister der Gemeinde,...
