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Wenn der Tod viermal klingelt
In Südtirols Seniorenheimen sind 2020 ein Drittel der Menschen, die dort wohnen, gestorben. Das lag nicht nur an Corona.

Foto: Alexander Alber

„Meine Mutter überlebt hier, aber sie lebt nicht mehr.“

Eine Angehörige*

Der Tod klingelte jeden Tag viermal an den Türen von Südtirols Senio-renheimen. So oft wie wohl niemals zuvor. In „normalen“ Jahren sterben täglich drei Menschen in den Strukturen, in denen viele ihre letzten Lebensjahre verbringen.

Im Seuchenjahr 2020 hat Freund Hein, wie der Tod auch genannt wird, seine Tätigkeit ausgeweitet. Die Corona-Pandemie führte zu einer sogenannten Übersterblichkeit. Davon spricht man, wenn die Zahl der Sterbefälle in einem Jahr plötzlich deutlich höher...

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