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Unterm Radar fliegen
Patrick Danielsson leitet die Geschäfte des Bozner Unternehmens Technoalpin in China. Was es heißt, im riesigen Markt eines autoritären Systems Geschäfte zu machen.
Markus Larcher | 21. Apr 2021 | ff 16/2021
Patrick Danielsson, Geschäftsführer der Technoalpin-Tochter EmiControls: „Man tut in China gut daran, sich zurückzuhalten. Man ist Gast.“

Foto: Ludwig Thalheimer

Noch vor einem Jahr war Chinas Volkswirtschaft nach Ausbruch der Pandemie paralysiert. Nun verzeichnet sie im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres ein Rekordwachstum von gut 18 Prozent. „China ist ein riesiger Markt mit riesigem Potenzial“, sagt Patrick Danielsson. Er leitet die China-Geschäfte der Bozner Technoalpin-Gruppe, die unter anderem bei den Olympischen Winterspielen 2022 für die technische Beschneiung sorgt. Doch wie Geschäfte machen in einem autoritären Land, das ethnische Minderheiten wie die Uiguren einsperrt und Demokratiebewegungen wie in Hongkong unterdrückt?...

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