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Überzeugen anstatt zwingen
Leitartikel zum Impfzwang in ff 14/21
ff media | 21. Apr 2021 | ff 16/2021
Leserbriefe

Foto: ff-Media

Die Pandemie lehrt uns, dass es in Extremsituationen kaum einen Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie gibt. Unter dem Deck-mantel der Gesundheit werden Grundrechte ausgehebelt. Mir ist unwohl bei dem Gefühl, wie Schikanen, wie man sie nur aus totalitären Staaten kennt, Alltag geworden sind. Viele Veränderungen werden nachhaltig sein.

Wir werden „geführt“ und manipuliert, und keiner scheint es zu merken. Der „Akt der Solidarität“, der immer wieder propagiert wird, ist eines der Beispiele perfekter Manipulation. Wir werden zum Denunziantentum angehalten. Kritische Beobachter werden als Pandemie-Leugner bezeichnet. Eine eigene Meinung ist auch unter Freunden nicht mehr möglich. Das Soziale wird zerstört. Extremisten nutzen die Situation für sich aus, das macht es noch schwieriger. Das Zerstören der Wirtschaft fällt eher unter Ignoranz. Letztlich geht es um Macht. Die Geschichte wiederholt sich, nur anders. Immer wieder.

Ich mache mir Sorgen um die Freiheit.

Armin Oberhollenzer, Bozen