Zum Hauptinhalt
Die Freiheit schnitzen
Der Grödner Bildhauer Bruno Walpoth hat den Pinocchio für den Film mit Roberto Benigni geschnitzt. Doch es wäre falsch, ihn darauf zu reduzieren.
Georg Mair | 21. Apr 2021 | ff 16/2021
„Ich bin ein Perfektionist, ich muss mich fast zwingen, mit der Arbeit an einer Skulptur aufzuhören.“ Der Bildhauer Bruno Walpoth im Dialog mit seiner neuesten Arbeit.

Foto: Alexander Alber

Die wichtigste Entscheidung seines Lebens war, als er sich zum Studium an der Akademie der bildenden Künste in München entschloss. Das war 1978.

Die zweitwichtigste Entscheidung seines Lebens war, als er sich entschloss, den Beruf als Lehrer an der Landesfachschule für Bildhauerei in Wolkenstein aufzugeben. Das war 2008.

Der Weg ging jeweils von der Sicherheit in die Freiheit, vom Handwerk in die Kunst, bei der man jedes Mal neu beginnt. Kunst ist Widerstand gegen die Norm. Als Bruno Walpoth in München Bildhauerei studiert, muss er erst lernen, mit der Freiheit...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?