Die Kavarna Jozef Cenik stand goldrichtig. Hier glühten einst die Hochöfen der Stahlindustrie. Aßling, wie Jesenice bis 1918 hieß, galt lange Zeit als „Waffenschmiede der Habsburger“. Als Slowenien dann Teil des sozialistischen Jugoslawien wurde, sorgten an die 8.000 Stahlarbeiter für einen Boom, an den heute nur noch heruntergekommene Hochhäuser erinnern – und der einziger Schlot, der nicht plattgemacht wurde wie all der Rest der riesigen Industrieanlagen. Der Schlot ist schon von der Autobahn aus sichtbar und hätte tatsächlich das Zeug zum Wahrzeichen der Stadt, würde er nicht von den...
Endspiel um Europa
Mit dem HC Pustertal zu Besuch bei einem Nachbarn, dessen jüngste Geschichte noch turbulenter verlief als jene Südtirols. Eishockey als Stimmungsbarometer.
