Seit geraumer Zeit erlebt Südtirol eine touristische Raumüberentwicklung. Das Volumen an Bauten, Infrastrukturen und Anlagen ist an seine Obergrenze gestoßen. Geht dieser Kubaturfraß weiter, werden auch die letzten Meter unverbrauchte Landschaft der Baggerschaufel zum Opfer fallen.
Diese kurzfristigen Nutzungsinteressen „bezahlen“ nachfolgende Generationen mit dem Gesichts- und Wertverlust von Natur und Ursprünglichkeit, was der Marke Südtirol als attraktive Fremdenverkehrsdestination zum Nachteil gereichen dürfte.
Thomas Malfertheiner, Bozen
