Zum Glück (sonst wäre es ja langweilig …) gibt es in der Weinlandschaft und in der Weingeschichte immer wieder ein kleines bisschen die Umwertung aller Werte: Einmal schreit der Markt nach möglichst reinsortigen Weinen, dann wiederum schwärmen die Weinführer von den traditionellen Verschnitten, um ein paar Jahre später wieder einzelne Sorten zu feiern. Der Beruf des Kellermeisters ist in den letzten 15 Jahren viel nervenaufreibender geworden – manch einer sitzt auf dem Schleudersitz wie ein Fußballtrainer: Bekommt eine renommierte Kellerei 4, 5 Jahre keine prestigeträchtige Auszeichnung...
Unterlandler Durst
„Amos“, Kellerei Kurtatsch. „Stoan“, K. Tramin – Weiße Cuvées für heißere Tage
