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Kommissar Gico
In Italien gibt es nur fünf Hunde, die nach Leichen suchen. Einer davon lebt in Südtirol. Der belgische Schäferhund Gico und sein Besitzer Patrizio Rugora machen bei der Bergrettung der Finanzwache einen schweren Job.
ff media | 19. Apr 2017 | ff 16/2017
Seit über 20 Jahren arbeitet Patrizio Rugora bei der Bergrettung der Finanzwache: Egal, wohin er gerufen wird, sein Hund begleitet ihn.

Foto: Alexander Alber

18. Januar 2017. Eine Lawine, die mit 100 Stundenkilometern talabwärts rast. Im Weg ein Hotel. Es heißt Rigopiano, es ist bis heute verbunden mit dem Schicksal von 40 Menschen. 29 sterben unter der Lawine, 11 überleben.
Als Patrizio Rugora, 45, zwei Tage nach dem Unglück sich auf den Weg in die Abruzzen macht, weiß er nicht, wie viele Menschen tot sind, wie viele überlebt haben. Der Bergretter der Finanzwache weiß nur: 13 oder 14 Menschen werden noch vermisst – unter Schnee, Trümmern und entwurzelten Bäumen.
Mit Lawinensonden suchen Rugora und seine Kollegen das Gebiet ab. Er weiß:...

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