Zum Hauptinhalt
„Vorgeschmack auf das Leben als Frau“
Puppen sind immer politisch, sagt Tanja Raich. In ihrem neuen Buch beschreibt die Südtiroler Autorin, wie sie das Leben von Frauen prägen.
Georg Mair | 16. Apr 2026 | ff 15/2026
Puppen gibt es, seit es Menschen gibt, noch immer spielen eher Mädchen damit als Buben: Sie spiegeln „das Bedürfnis, sich selbst darzustellen“.

Foto: Meghan Hessler/Unsplash

„Das Spiel mit den Puppen“, schreibt Tanja Raich in ihrem neuen Buch „Die Puppe“, „ist der kleine Vorgeschmack auf das Leben als Frau. Denn es gibt eine Sache, die doch sonderbar ist. Mit Puppen spielen immer noch hauptsächlich Mädchen.“
Sie wollte wissen, wie das mit ihr und den Puppen war, wie sie das Leben von Frauen formen, ob es auch Puppen gibt, die nicht zur traditionellen Frauenrolle erziehen. „Die Puppe“ ist nicht nur eine Geschichte der Puppe, sondern hochpolitisch, es geht um Rollenbilder, um den Blick auf Frauen.
Ein Jahr lang hat Tanja Raich an „Die Puppe“ gearbeitet. Es...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?