Die Gemeinderatssitzung Anfang Februar war turbulent. Regierung und Opposition warfen einander harte Worte an den Kopf, am Ende verließen die Räte der Minderheit „enttäuscht und verletzt“ den Saal.
In der Sache ging es um eine Rochade im Gemeindeausschuss: Weil zwei Ladiner im Rat sitzen, muss einer in der Regierung vertreten sein. Was demokratisch klingt, hat in der Praxis einen Haken: Beide Ladiner gehören der oppositionellen Freien Liste St. Lorenzen an.
Der eine heißt Manfred Huber, der andere Markus Ferdigg. Weil sich die beiden nach der Wahl im Herbst 2020 nicht einigen...
