Im Saal ist es mucksmäuschenstill, als Bernhard Pircher beschreibt, wie er auf dem Boden lag, dem Burnout nahe und weder ein noch aus wusste. Seine Stimme bricht, Tränen steigen auf, die Zuschauer halten den Atem an. Dann beginnen sie zu klatschen – und Pircher findet wieder den Faden.
Er ist einer der drei Gescheiterten, die heute Abend, es ist der erste Donnerstag im April, ihre Geschichte erzählen. Nicht irgendwo, sondern auf einer Bühne vor Dutzenden von Zusehern. In der Carambolage, dem Bozner Kleinkunsttheater, steht die zweite Fuck-up-Night Südtirols auf dem Programm.
Fuck up...
Erfolgreiche Verlierer
Bei den Fuck-up-Nights stellen sich Menschen auf die Bühne, um über ihr Scheitern zu sprechen. Und darüber, weshalb sie stärker als zuvor auf die unternehmerische Bühne zurückgekehrt sind.
