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Was nun, Giorgia?
Chaostage in Rom: Italiens Ministerpräsidentin räumt nach dem verlorenen Referendum auf. Und die SVP hofft, dass der politische Alltag bald wieder einkehrt.
„Meloni, geh nach Hause, das Referendum ist schiefgelaufen!“ Befürworter des „Nein“ beim Verfassungsreferendum zur Justizreform feierten ihren Sieg auf der Piazza Baberini in Rom. Es ist eine harte Niederlage für die Ministerpräsidentin.

Foto: Andreas Solaro/AFP

Es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich auszumalen, was in diesen Tagen in Rom los ist. Das Referendum über die Justizreform, ein Prestigeprojekt der Regierung, ist gescheitert. 53,8 Prozent der Italiener:innen haben „No“ gesagt. Es ist ein Nein, das auch Melonis Regierung galt.
Es ist die erste, deutliche Niederlage von Giorgia Meloni seit ihrem Amtsantritt im Herbst 2022. Ihre Aura der Unbesiegbarkeit ist dahin. Dieses Referendum entzaubert den Mythos, Meloni habe stets das Volk auf ihrer Seite. Die Autorität der Ministerpräsidentin bröckelt, jeden Tag ein bisschen mehr.
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