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Waltraud Mittich beantwortet den ff-Fragebogen
Die Schriftstellerin wäre gerne Goldschmiedin geworden und steht beim Zähneputzen auf einem Bein.
ff media | 1. Apr 2026 | ff 14/2026
„Ich wäre gern für einen Tag der eine holde Schwan aus ,Hälfte des Lebens‘.“ Waltraud Mittich

Foto: Privatarchiv Mittich

Ihre erste Erinnerung?
Feuerwerk am Wolfgangsee, Mutter war 1. Kaffee-Köchin im Weißen Rössl.

Thema des letzten Telefongesprächs?
Shampoo-Tipps mit meiner Tochter.

Wohin würden Sie morgen früh verreisen?
Nach Czernowitz und Charkiw.

Das beste Buch oder die beste Serie?
Im Augenblick „Der Stechlin“, Fontane. Herrlich langweiliges Alterswerk.

Der letzte Rausch?
Ein Schreibrausch, kürzlich.

Feueralarm: Was retten Sie mit zwei Händen?
Meine Kinder, Enkel ..., aber die sind nicht da, wo ich bin.

Lieblingsmenü? Lieblingslokal?
Almhütten überall.

Was war Ihre größte sportliche Leistung?
Klettersteig Monte Piano, bin nicht schwindelfrei, mit Notfalltropfen geschafft.

Zum letzten Mal gebetet haben Sie ...
... ich rede gern mit Marterln.

Erste Lust?
Auf Lollis, als Kind, habe ich nie bekommen, weil es sie nicht gab.

Sie sind Anhängerin von ...
... Threads, sehr nützlich.

Dieses Talent würde man Ihnen nicht zutrauen:
Ich stehe beim Zähneputzen auf einem Bein.

In Ihrem Kühlschrank finden sich immer ...
... zwei Flaschen Kefir.

Was ist das Tolle/Olle an Social Media?
Verbunden sein mit vielem und vielen.

Welches Wort möchten Sie nie mehr hören?
Ich sage gern: mannagia, niemand hört das gern.

Was hält Sie in Südtirol?
Ich bewohne da ein Haus, das mich hält und aufhält.

Ihre größte Ausgabe in den letzten 12 Monaten?
Sündhaft teure Stiefeletten.

Das möchten Sie können ...
... ich wäre gerne Goldschmiedin geworden.

Drei Wörter, die Sie beschreiben:
Ich wäre gern weise, bin aber nur ungeduldig.

Sie träumen von:
Wörtern, neu und ungeraten.

Ihr größter Fehler?
Mein Sohn behauptet, ich sei unpräzise.

Was lesen Sie auf dem Klo?
Der einzige Ort, wo ich nicht lese.

Ich wäre gern für einen Tag ...
... der eine holde Schwan aus „Hälfte des Lebens“.

Was würden Sie mit 1 Million Euro machen?
Viel für die Ukraine spenden.

Der beste Geruch?
Meer.

Nehmt mir alles, außer ...
... ich hänge am Leben.

Kurzbio
Waltraud Mittich ist in Bad Ischl als Optionskind geboren. Sie lebt in Bruneck, ihre zwei erwachsenen Kinder leben in Zürich. Ihre letzte Veröffentlichung ist „Hierorts. Bleiben.“. Ihr Buch „Ein Russe aus Kiew“ wurde ins Ukrainische übersetzt.