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Heiliger Hotspot
Das Land zahlt, die Kirche gibt die Fläche her, die Gemeinde baut: So lautet der Deal für einen Aufzug aufs Kloster Säben. Mit der Euphorie des Bürgermeisters wächst aber auch die Kritik.
Westansicht auf Kloster Säben: Im Bereich Betlehemhaus, Herrenturm und Liebfrauenkirche (Gebäudegruppe rechts am Hügel) hat man den Aufzug-Ausgang geplant. Das Projekt soll den eingeschlafenen Klausner Handel ankurbeln. Der Ort würde dadurch seine Entschleunigung verlieren, sagen Kritiker.

Foto: Alexander Alber

Säben soll eine Art Silicon Valley der spätantiken Welt gewesen sein – diese steile These wurde vor zwei Wochen in Mailand präsentiert, und der Klausner Bürgermeister wollte hinfahren und dabei sein. Stattdessen sitzt Peter Gasser in seinem Amtszimmer im Rathaus und zieht diesen abenteuerlichen Vergleich selbst, als er von neuen archäologischen Erkenntnissen erzählt.
Säben mit seinem Kloster sei nicht nur ein geistliches, sondern vorher schon ein Wirtschaftszentrum gewesen, sagt er. Auf dem Klausner Hausberg wurde Eisenerz gewonnen, sehr viel früher als bisher vermutet. So eine...

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