Am Anfang habe sie noch geglaubt, dass der Krieg bald endet, erzählt Julia Pogrebna, während der Van ihrer NGO über die unbefestigte Sandstraße ruckelt, die die Oblaste Mykolajiw und Cherson miteinander verbindet. Doch nach mehr als drei Jahren habe sie für sich selbst entschieden, keine Erwartungen mehr zu haben, sagt die 34-Jährige.
Sie bemühe sich die positiven und schönen Dinge im Alltag zu sehen, sagt sie und folgt mit dem Blick drei Fasanen, die sich in den Büschen neben der Straße verstecken. Dann zieht wieder ein trostloses Dorf am Fenster vorbei. Von den Häusern sind oft...
