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„Wie in einer Familie“
Das Dormizil in Bozen bietet Obdachlosen ein menschenwürdiges Nachtquartier.Was das Land leisten sollte, zieht ein Privatverein mit freiwilliger Unterstützung auf.
ff media | 3. Apr 2024 | ff 14/2024
Zimmer im Dormizil und Gründungsmitglied Paul Tschigg: „So ein Projekt war immer mein Traum.“

Foto: Peter Viehweider

19 Uhr. Die Glocke läutet. Paul holt den Schlüssel und sperrt auf. Die ersten Gäste strömen ins Warme. „Hallo, wie geht’s euch? Heute seid ihr aber pünktlich“, begrüßt sie Paul, eines der Gründungsmitglieder des Dormizils, und fragt nach ihrem Tag. Immer mehr betreten händereibend den Eingangsbereich.

Von Mitte Oktober bis Mitte April öffnet das Dormizil jeden Abend um 19 Uhr für 25 obdachlose Menschen seine Türen. 21 Männer und 4 Frauen können hier die Nacht verbringen und bekommen am Morgen ein Frühstück.

Roland, einer der freiwilligen Helfer, steht an einem rosa Tisch mit...

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