Als Georg Zeller seinen Dokumentarfilm „Souvenirs of War“ in Sarajevo zeigte, war der Saal voll. Danach stand der Filmemacher aus Bozen noch zwei Stunden vor dem Kino. Die Leute erzählten ihm, was sie im Krieg gesehen hatten. Zeller hat dabei erlebt, wie es aus den Leuten herausbricht, wenn sie einmal zu reden beginnen, auch wenn sie zuerst abgewehrt hätten: Ich will über den Krieg eigentlich gar nicht reden. „Es war“, sagt Zeller, „sehr emotional.“
In seiner Doku geht es um den Krieg im ehemaligen Jugoslawien, genauer darum, dass der Krieg paradoxerweise auch Touristen anzieht und...
