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Liebe Leserin, lieber Leser,
Extrawurst | 3. Apr 2024 | ff 14/2024
ff-Redakteur Andrej Werth (Mitte) und Rai-Südtirol-Chef-redakteurin Michaela Mahlknecht diskutieren mit den Maturantinnen und Maturanten des Realgymnasiums und der Fachoberschule für Bauwesen in Bozen über Qualitätsjournalismus. Moderator war Lehrer Florian Huber. Wollen auch Sie ff zu einem Schulbesuch einladen? Dann mailen Sie uns: info@ff-bz.com

Foto: RG Bozen

die Sicherheit war eines der Themen im Landtagswahlkampf im Herbst. Davon profitierten die Rechtsparteien, die Südtirol als unsicheres Land darstellten. Den Job, im Land für Sicherheit zu sorgen, hat in der neuen Landes-regierung die Freiheitliche Ulli Mair übernommen. Dabei hat sie einen neuen Verbündeten, Polizei-chef Paolo Sartori, der seit Kurzem in Bozen amtiert. Er ist schon damit aufgefallen, dass er hart durchgreift – mit Kontrollen und Abschiebungen. Der Quästor macht Eindruck.

Karl Hinterwaldner hat ihn für die Titel-geschichte in diesem Heft (Mit eiserner Faust) interviewt – Sartori gibt im Gegensatz zu seinen Vorgängern Journalisten gerne seine Mobilnummer. Ist es richtig, was er macht? Und gibt es auch andere Konzepte, um für Sicherheit zu sorgen, als Kontrollen und Soldaten auf den Straßen? Die Antworten lesen Sie ab Seite 24.

Der australische GenetikerDavid Sinclair -arbeitet daran, das Leben der Menschen zu verlängern. Werden wir in Zukunft alle über 100 Jahre alt? Hermann Brunner aus Kurtatschweiß, wie sich das anfühlt, er ist 101 Jahre alt. Er hat schon ein langes Leben hinter sich, man kann ihn regelmäßig bei seinen Spaziergängen auf dem Friedhof in Kurtatsch antreffen. Er sagt: „Ich warte auf den Tod.“ „Da draußen“ hofft er seine verstorbene Frau wiederzutreffen. Andrej Werth hat Brunner getroffen und für dieses Heft das Porträt über ihn geschrieben. Ab Seite 52.

In Karthaus im Schnalstalsteigen Männer zu besonderen Anlässen auf den Kirchturm und läuten von Hand die Glocken. Es dirigiert Paul Schwienbacher, der sogenannte Oberschrocker, er sorgt für den Gleichklang. Er ist in diesem Amt seinem Vater nachgefolgt, er will diesen selten gewordenen Brauch bewahren.

Unser Autor Helmut Luther und unser Fotograf Alexander Alber sind dem Oberschrockerauf den Turm nachgestiegen – die Leiter hinauf in den Turm ist steil. Schwienbacher hat eiserne Grundsätze: Er findet, dass die Kirchenfahne immer oben und die Tiroler Fahne immer unten hängen muss. Was unsere Reporter erfahren und fotografiert haben, finden sie ab Seite 34.

Manfred Mitterhofer hat 32 Jahre lang in seinem Café in Innichen mit Fotoausstellungen auch für Kultur gesorgt. Jetzt geht er in Pension. Silke Hinterwaldner hat ihn besucht. Ihr Porträt von Mitterhofer lesen Sie ab Seite 46.

Foto: Alexander Alber